Nachname: Cray
• Vor nicht allzu langer Zeit wurde dieser Name mit der Nachbarranch der Woodland’s in Verbindung gebracht. Doch dies gehör nun der Vergangenheit an und ob oder welche Bedeutung dieser wahrscheinlich englische Nachname hat ist mir nicht bekannt, allerdings pflege ich keinerlei Interesse daran dies zu ändern. Für besonders Neugierige empfehle ich die Suchmaschine namens Google.
Vorname: Seth Isaac Benjamin
• Der erste Name dieses Dreierpacks entstammt dem Hebräischen und dessen Bedeutung ist soviel wie ‚der Berufene‘ und kommt sowohl in der Bibel als auch in der ägyptischen Mythologie vor wo einerseits der Stammvater unserer Rasse, andererseits auch die mächtige, kriegerische Gottheit des Chaos, Wüsten und Oasen diesen Namen trug. Auch Isaac ist ebenfalls hebräischer Herkunft, dessen Name hat eine simple Bedeutung - Der zu Gott lächelnde. Was den Letzten dieser Drei angeht, so entsprangen auch Bedeutung und Geburtsort den Hebräern; Sohn des Südens, der rechten Hand, aber auch des Glücks, schlicht das Glückskind, heißt er.
Spitzname: Marshmallow (nur Freunden bekannt)
• Dieser mehr als lächerliche Spitzname stammt von einer Schulfahrt, welche seit geraumer Zeit der Vergangenheit angehört. Auch nur wenige Personen wissen überhaupt, dass er existiert, was wohl besser so ist. Ty ist jedenfalls einer dieser Menschen und weiß, wie leicht man mich mit dieser Bezeichnung auf die Palme bekommt.
Alter: 22 Jahre | 1. Februar 1991 | Wassermann
Geschlecht: Männlich
Herkunft: Kansas, Cray Ranch
Beruf: Farmarbeiter
• Man möge meinen, Seth besitzt kein Händchen für Tiere. Er meidet die Gegenwart von Pferden, wenn es ihm denn möglich ist und erweckt nicht gerade selten den Anschein, dass er keinerlei Interesse ihnen gegenüber empfindet. Der Schein trügt jedoch, bereits als kleiner Junge hatte er viel mit ihnen zu tun und verbrachte den Großteil seines Lebens mit ihnen. Es war eine unglückliche Fügung, welche seine Situation begründet.
Charakter:
Dieser Junge scheint ein Kapitel für sich zu sein, Beschreibungen wie ein facettenreicher oder zwiespaltiger Charakter wären dennoch keineswegs korrekt. Seine Erscheinung gegenüber unbekannten Gesichtern lässt auf unerschüttertes Selbstbewusstsein, reichlich Arroganz und vor allem auf eine Tiefgründigkeit deuten, in welche ein Mensch sich verlieren könnte. Selten hört man ein Wort über seine Lippen streichen, Seth scheint auf viele seiner Mitmenschen eine zurückhaltende, introvertierte Persönlichkeit zu sein. Man möge glauben, dieses Auftreten baue sich aus Eigenschaften wie Unsicherheit oder Schüchternheit zusammen, doch ist es genau das Gegenteil. Es handelt sich bei diesem Jungen um das mangelnde Interesse und versunken sein in seinen endlos scheinenden Gedanken. Er besitzt ein zynisches, bodenloses Mundwerk, welches Angehörige meist äußerst schnell zu seinen markanten Eigenschaften hinzufügen. Dieser Junge ist sowohl ein Hitz- als auch Sturkopf und versucht stets mit seinem Dickschädel die nächste Mauer zu durchbrechen. Aus dabei entstehenden Wunden macht er sich nicht viel, sie sind für ihn ein Ansporn und verhelfen dem Jungen daher des Öfteren zu reichlich Mut und Tatendrang. Und auch wenn man diesen chaotischen Jungen als eigen und gewöhnungsbedürftig ansehen mag, so gibt es, verborgen unter seiner harten Schale bestehend aus Abneigung und Naivität, doch einen weichen Kern. Vor allem gegenüber Freunden zeigt Seth eine Aufopferung, welche nur in wenigen Menschen vorhanden ist. Unter seinem kleinen Kreis fühlt er sich wohl, kann seine schützende Schale ablegen und zu einem humorvollen, freundlichen Mann heranreifen, welchen niemand hinter seiner misstrauischen Persönlichkeit erwartet hätte. Dann wird der Junge jedoch auch gerne etwas leichtsinnig und nicht empfänglich, in solchen Momenten scheint ein in ihm verborgenes, kleines Kind zu erwachen, welche die Probleme um sich herum auf die leichte Schulter nimmt, wenn es vor diesen nicht gerade seine Augen verschließt.
Vergangenheit:
Geboren am I. Februar in Kansas auf der ehemaligen Ranch seines Vaters. Dieser hatte damals eine Ranch, durch welche er zu diesem Zeitpunkt bereits sehr gut verdiente, und so wuchs ich in wohlhabenden Kreisen auf. Man sollte meinen mit einem persönlichen Kindermädchen aufzuwachsen sei eine Freude, doch war ich nicht der Typ für großes Ansehen und reichlich Geld in der Tasche, welches durch Erbschaften entstanden war. Meine Eltern sahen dies jedoch nicht ein, mit zusätzlichem Unterricht wurde ich zu einem guten Schüler getrimmt, welcher nebenbei noch auf einer Ranch aushelfen musste. Die Beziehung zu meinen Erzeugern ist somit nicht die Beste. Aus Großteils familiären Gründen begann ich früh mit dem Konsum von Alkohol und Drogen, womit ich wohl in die typische Szene eines Teenagers rutschte. Bis heute blieb mir die bekömmliche Sucht des Rauchens, alles andere habe ich seit geraumer Zeit sozusagen im Griff. Vor nicht allzu langer Zeit verunglückte mein Vater während eines Turniers zusammen mit seinem Pferd, psychisch mitgenommen erlitt meine Mutter einen Schlaganfall und lebt seither in Behandlung in einer Anstalt. Da ich mich nicht im Stande fühlte eine Ranch zu leiten, verkaufte ich diese und ging stattdessen Ty an die Hand, indem ich bei ihm nun einen der Farmarbeiter darstelle. Kontakt zu meiner Mutter hege ich weiterhin, auch wenn dieser stark vermindert ist. Da mein Leben durch meinen nie zufriedenen Vater größtenteils aus grünen Scheinen bestand, frage ich mich schon lange nicht mehr, wieso man mich als eingebildeten Schnösel bezeichnet. Die Antwort darauf liegt immerhin direkt vor meiner Nase.
Sonstiges:
Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht vermuten würde, ich bin ein durchaus begabter Zeichner. In den Stunden, wenn lediglich Langeweile herrscht, beginne ich auf alle möglichen Gegenstände, welche in meiner Reichweite zu finden sind, zu kritzeln. Aber auch als Hobby ist diese Aktivität zu sehen, welche mir immer wieder Spaß bereitet. Ebenfalls das Spielen von Instrumenten, wobei es sich bei diesen um das Klavier und das Schlagzeug handelt, gehört dazu.
Aussehen:

Mit einer Größe von I.9I cm gelte ich wohl als äußerst hochgewachsen, auch finde ich keinen Grund mich weiteres über dieses Maß zu beschweren. Mein Körperbau entspricht nicht unbedingt dem Ideal vieler Menschen; ungemein schmal und drahtig, besitze ich nötige Muskel an deren Stellen, keinerlei an trainierte Kraft ist an mir vorzufinden. Jedoch mangelt es mir nicht an der Wucht eines richtigen Faustschlags, man muss eben nicht unbedingt als Schwergewicht gelten, um seine Ziele zu erreichen. Ebenso fehlt mir die schlaksige Bewegungsart vieler Leute in meiner Größe, von einer unnatürlichen Krümmung meines Rückens ist es nicht nötig einen Satz zu verlieren, denn ich besitze keine. Von Natur aus ist meine Haut blass, nicht eine einzige Sommersprosse beeinträchtigt ihre Reinheit. Mein Haar ist von einem dunklen blond und mittellang, meist besitzt es in seinem kleinen Chaos seine gewisse Ordnung, sodass ich mir keine Sorgen darüber zu machen brauche. Sie umrahmen mein ovales Gesicht, welches meine schmalen Lippen, eine ebenso schmal geformten Nase und blau - grauen Augen vorweist, in welchen man nichts als Leere und Stille vorfindet. Auf der Innenseite meines linken Handgelenkes habe ich das chinesische Schriftzeichen für ‚Chaos‘ ein tätowiert. Jedes Tattoo erzählt seine eigene Geschichte, somit verbinde ich auch mit diesem eine bestimmte Erinnerung. Man sieht es nicht unbedingt auf den ersten Blick, da ich des Öfteren sogenannte Bettelarmbänder trage. Nicht etwa diese teuren Teile von Juwelieren, sondern diese Dinger in Leder und Faden Version - schlicht. Doch ich besitze noch ein Zweites, ein schwarzes Kreuz an meinem rechten Schlüsselbein. Dieses soll meine religiöse Einstellung und Verbindung zu Gott repräsentieren. Sie ist nicht unbedingt die Beste, eher sehe ich dieses als eine Art Schandfleck unserer Existenz. Was meinen Kleidungsstil angeht, so halte ich mich schlicht. Meist sieht man mich in einer schwarzen oder dunkelblauen Röhrenjeans, welche mir beinahe ‚bis zu den Kniekehlen‘ hängt und an manchen Stellen durchaus abgewetzte Stellen und Löcher aufweist. Ein Gürtel, eher unbrauchbar da auch dieser nicht auf die letztmögliche Art geschlossen wurde, lugt dann an so manchen Tagen unter einem dazu kombinierten Markenshirt in bevorzugt grellem Farbton hervor, auch Bandshirts werden von mir keineswegs selten getragen. An meinen Füßen findet man meist abgetragene, zerschlissene und aus Langeweile bemalte Chucks.
Avatar: Tom Felton